Zur elften CDU Dialog-Veranstaltung eingeladen

CDU Kreistagsfraktion besuchte die DRK Rettungswache in Braubach
Die DRK-Rettungswache wurde in Braubach im Bereich der Oberen Gartenstraße neu gebaut. 2013 bezogen die DRK`ler ihr neues Quartier, nachdem sie vorher viele Jahre in Lahnstein waren. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU im Dialog“ lud die CDU-Kreistagsfraktion Rhein-Lahn mit ihrem Vorsitzenden Matthias Lammert (MdL) und dem stellv. Fraktionsvorsitzenden Günter Groß nun nach Braubach ein.
Dialog Braubach Gruppenbild vor der DRK Rettungswache
Gruppenbild vor der DRK Wache in Braubach
Carina Nitzling, die stellvertretende Wachenleiterin, begrüßte die erschienenen Gäste, darunter Mitglieder der CDU Braubach und der 2. Beigeordnete der Stadt Braubach Rolf Heep, und erläuterte, dass die DRK Wache in Braubach alle Anforderungen an eine moderne Rettungswache erfülle und im Gegensatz zur alten Wache in Lahnstein genügend Platz für die Stationierung von drei Einsatzfahrzeugen und der dazu gehörenden Besatzungen habe. Durch die kurze Anbindung an die B 42 können von der neuen Wache aus alle Einsatzorte von Lahnstein bis Kamp-Bornhofen schnell erreicht werden. Insgesamt 15 Rettungsassistenten und Rettungssanitäter gewährleisten heute den Rettungsdienst und Krankentransport im Einzugsgebiet. Mit dem Rettungswagen (RTW) wird die Notfallrettung rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche sichergestellt. Zusätzlich sind 2 Krankentransportwagen (KTW) werktags von 07:00 bis 17:00 bzw. 09:00 bis 19:00 im Einsatz. Im Juli 2015 konnte ein Krankentransportwagen durch einen Notfall-Krankentransportwagen ersetzt werden.
Dialog Braubach KTW
Carina Nitzling erläutert die Funktionen des KTW
Jörg Mattern von der Geschäftsstelle in Montabaur – und dort u.a. für das Qualitätsmanagement zuständig – erläuterte in seinem Kurzvortrag die Einsatzgebiete der sieben DRK-Wachen im Rhein-Lahn-Kreis incl. der Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), die in Singhofen stationiert sind sowie die Notwendigkeit einer „guten“ Fahrzeugdichte, die ja gerade im ländlichen Raum für eine flächendeckende Versorgung wichtig ist. Besonders interessant für die Zuhörer waren die Ausführungen des DRK-Spezialisten zur Ersthilfe am Telefon, in der durch strukturierte Befragung des Anrufers versucht werde, möglichst viele Informationen zu sammeln und gleichzeitig Unterstützung zur ersten Hilfe zu leisten. Leo Biewer – Bezirksvorsitzender des DRK – wies ergänzend darauf hin, dass es sinnvoll sei, ca. alle 5 Jahre einen „erste Hilfe-Kurs“ zu absolvieren, da das Wissen vieler nur noch aus dem Kurs in Verbindung mit dem Führerschein vorhanden sei. Bei einem Rundgang durch das Gebäude konnten sich die Besucher selbst ein Bild zur vorhandenen Leistungsfähigkeit der DRK Wache machen. Nach einer interessanten Diskussions-  und Fragerunde dankte CDU Landtagskandidat für den Wahlkreis 8 Dennis Maxeiner in seinem Schlusswort den Referenten für ihr Engagement.
Die nächste Veranstaltung „CDU im Dialog“ findet am 29. September in der Verbandsgemeinde Diez statt.